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"Reine" Mathematik oder Lehramtsstudium ?


Reine Mathematik oder  Lehramtsstudium ? Vor dieser Entscheidung stand schon so manch ein begeisterter Mathematiker. Aus fachlicher und wissenschaftlicher Sicht ist ein reines Mathematik-Studium sicher interessanter und faszinierender. Was aber den Arbeitsmarkt angeht, so hört man nicht selten, sei ein Lehramtsstudium solider. Das ein reines Mathematik-Studium und ein Lehramtsstudium Mathematik zwei recht verschiedene Dinge sind sollte jedem klar sein.  Wer sich für Mathematik richtig begeistert sollte sich das mit dem Lehramtsstudium gut überlegen. Das Vorstudium fürs Mathematik-Lehramt enstspricht zwar in etwa dem der reinen  Mathematik, aber allerspätestens im dritten Semester werden die Vorlesungen vitaminärmer und etwa Hälfte der Zeit gehören neben dem obligatorischen  Zweitfach zu den Bereichen Psychologie & Didaktik. Für begeisterte Mathematiker kann das frustrierend sein.


Festlegen muss man sich bei einem  reinen Mathematikstudium nur bedingt, denn wenn man irgendwann doch auf Lehramt umssatteln will lässt sch das meiste anrechnen.  Umgekehrt ist das weniger der Fall  und deswegen sollte man, ausreichende Motivation natürlich vorausgesetzt, reine Mathematik  ruhig wagen. Im Vergleich ist es schwieriger mit einem Lehramtabschluss in die Wirtschaft zu gehen als mit einem Master an eine Schule. Gerade für Mathematik mangelt es an Gymnasien ja oft genug an Lehrpersonal, so dass  auch reine Mathematiker nach ein  paar Didaktikkursen dort einsteigen können wenn es sein muss. Die Möglichkeiten sind von Uni zu Uni verschieden und am besten nimmt man die Studienordnungen in Ruhe unter die Lupe. Dort sind die in den Studiengängen zu belegenden Module aufgelistet. 
 

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