Technomathematik Rich Starting Points ins Pralle Leben
| Technomathematik |
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Die Technomathematik ist ein relativ neues wissenschaftliches Fachgebiet. Der Schwerpunkt liegt auf Anwendungen die sich aus den Ingenieurwissenschaften und der Technik ergeben. Die Technomathematik unterscheidet sich von der reinen Mathematik dadurch, dass zwei Nebenfächer belegt werden müssen, nämlich ein technisches Fach und die Angewandte Informatik. Für das technische Fach bestehen einige Wahlmöglichkeiten, wie etwa Elektrotechnik, Physik, Maschinenbau oder Bauingenieurwesen. Die Angewandte Informatik ist zudem ein Prüfungsfach im Studiengang Technomathematik. Während des Studiums muss ein Industriepraktikum absolviert werden, hierbei sollen Einblicke auf das spätere Berufsleben gegeben werden.
Der Studiengang Technomathematik schließt mit dem Bachelor of Science ab. Darauf aufbauend kann der Master of Science abgelegt werden, was ein weiteres Studium von zwei Jahren bedeutet. Technomathematik war zuächst auch als Diplomstudiengang möglich, kann aber heute nur noch als Bachelor studiert werden. Der Haken dabei ist dass das Wissen, das für den Bachelor erworben werden muss, praktisch vergleichbar ist mit dem Wissen, das früher für das Vordiplom benötigt wurde. Das heißt, der Bachelor ist zwar ein berufsqualifizierender Abschluss, allerdings ist einer geringen Menge an vermitteltem Wissen. Viele Unternehmen wissen das und stellen lieber Masterabsolventen ein, da der Master eher dem früheren Diplom entspricht. Studiert werden kann Technomathematik unter anderem an der Universität Erlangen oder an der Fachhochschule Karlsruhe, wobei der Abschluss an der Fachhochschule von einigen Unternehmen doch als qualitativ schlechter eingestuft wird, als der Bachelor, der an der Universität vergeben wird. Für Technomathematik ist das Angebot an ausländischen Austauschprogrammen recht hoch, was natürlich die Berufsaussichten deutlich verbessert. Überhaupt sind die Berufchancen sehr gut, denn viele Unternehmen ziehen einen Technischen Mathematiker einem reinen Informatiker vor weil Absolventen der Technomathematik nicht nur im Bereich der Informatik etwas drauf haben, sondern eben auch in der Mathematik. |
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