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Biomathematik
Nachfragen nach Fachkräften auf dem Gebiet der Biomathematik kommen vor allem aus der Medizin. Biomathematiker sind zum Beispiel bei der Mustererkennung von bewegten und statischen Bildern gefragt, sie werden aber auch bei der Planung klinischer Studien eingesetzt, wenn statistische Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen.





Biomathematiker wirken auch bei der Entwicklung statistischer Modelle in Medizin, Pharmazie und Biotechnologie mit oder entwickeln biostatistische Methoden in der Forschung nach neuen Methoden in Diagnostik und Epidemiologie. In der Biomathematik werden mathematische Werkzeuge genutzt, damit verschiedene Fragestellungen beantwortet werden können.





Die Studieninhalte beziehen sich auf die Fächergruppen der Mathematik, der Informatik und der Programmierung sowie der Biologie und Medizin. Machmal wird der Studiengang auch als Theoretische Biologie bezeichnet. Das Studium selbst beinhaltet einen allgemeinen Teil und einen fachspezifischen Teil. Ersterer gliedert sich in die Bereiche





- Mathematische Grundlagenfächer (dazu gehören Lineare Algebra, Analysis, Numerik, u. a.)
- Informatik und hier insbesondere das Programmieren und Arbeiten mit Datenbanken
- Nebenfach Englisch




Der fachspezifische Teil ist ebenfalls untergliedert und enthält Lehrveranstaltungen zur
- Biologie
- Biometrie
- Bildverarbeitung
- Bioinformatik



Dieser Teil macht rund ein Drittel des gesamten Studiums aus. Außerdem wird ein Projekt oder Seminar in das Studium einbezogen und die Bachelorarbeit natürlich. Diese wird im sechsten Semester geschrieben.



Biomathematik kann nicht an allen Hochschulen in Deutschland studiert werden, daher ist es für interessierte Studenten oft schwer, einen Studienplatz zu bekommen. Teilweise ist die Biomathematik wenigstens als Nebenfach in die Biologie eingegliedert. Eine Möglichkeit des Hauptstudiums ist an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald gegeben. Hier gab es früher den Diplomstudiengang, heute wird er als Bachelor angeboten. Das Studium ist sehr speziell ist und daher sollten Studierende zusehen, dass sie in den Nebenfächern eventuell zusätzliche Kompetenzen erwerben können und somit vielseitiger einsetzbar sind.